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Thema: welches teleskop für anfänger

  1. #41
    Protostern
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    Standard AW: welches teleskop für anfänger

    ok ich glaube ich hole mir ohnehin erst das teleskop und wenn ich dann unbedingt gute biler machen will ne gute montierung
    Danke für die vielen antworten
    Ich geh dann mal auf gebraucht suche
    Liebe Grüße,
    Clawrye

  2. #42
    Protostern
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    Standard AW: welches teleskop für anfänger

    400 Jahre- Teleskop.
    Ein schönes Video:

    http://www.youtube.com/watch?v=ww-qwI2w6r8

    Don

  3. #43
    Protostern
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    Standard AW: welches teleskop für anfänger

    befor du dich entscheidest, schau mal die Geschichte eines Teleskops an:
    http://www.youtube.com/watch?v=9chTNrO-RJA

    LG

  4. #44
    Protostern
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    Standard AW: welches teleskop für anfänger

    ok, also ich habe mich jetzt für ein 6" Dobson von skywatcher entschieden. Optisch wird es wohl ein großer unterschied zum 8" sein, preislich aber leider auch. Aber dann habe ich wenigstens geld für zubehör... Ich hole mir dazu ein zoomokular gebraucht, eine sternkarte, ein kompass und einen mondfilter. Braucht man sonst noch irgendetwas witchtiges außer reinigungssachen?
    Liebe Grüße,
    Clawrye

  5. #45
    Protostern
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    Standard AW: welches teleskop für anfänger

    Hallo,
    Ich hätte noch einmal eine Frage.
    Mein dobson ist doch etwas sehr groß und ich kann ihn nicht sehr gut transportieren. Deshalb dachte ich darüber nach, ihn zurückzugeben und mir einen refraktor dafür zu kaufen. Gibt es denn refraktoren, bei denen man deepsky auch in der qualität sehen kann, wie mit einem dobson? Im moment ist das nicht so wichtuig, weil ich keine deepsky Dinger sehe. Planeten sollen refraktoren ja besser als reflektoren sein.
    Und kann man auf refraktoren die gleichen okulare setzen?
    Kann denn jemand einen rafraktor empfehlen? (100-200€)
    Und eine möglichst gute montierung, wobei ich ohnehin erstmal sparen werde und mir dann eine eq5 oder 6 montierung hole.
    Lg Clawrye

  6. #46
    Protostern
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    Standard AW: welches teleskop für anfänger

    was haltet ihr von diesem hier: TS Optics Einsteiger-Teleskop 70/900mm TS Jupiter mit stabiler EQ Montierung, viel Zubehör und inclusive Mondfilter (http://www.amazon.de/Einsteiger-Tele...9475677&sr=8-2)
    Es hat ne gute montierung und die optik ist auch nicht so schlecht. Vielleicht auch als zweitteleskop für reisen etc. ( wenn ich in amerika bin, will ich wenigstens die sterne dort sehen xD)
    scheint mir nicht so schlecht zu sein, und der Preis ist angemessen.
    Lg
    Clawrye

  7. #47
    Moderator Avatar von piu58
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    Standard AW: welches teleskop für anfänger

    Zitat Zitat von Clawrye Beitrag anzeigen
    Gibt es denn refraktoren, bei denen man deepsky auch in der qualität sehen kann, wie mit einem dobson? ....Planeten sollen refraktoren ja besser als reflektoren sein.
    Und kann man auf refraktoren die gleichen okulare setzen?
    Hm.
    Deepsky verlangt Öffnung. Nun kannst du eine vergleichbare Öffnung durchaus mit einem Refraktor erzielen. Wenn der aber besser transportabel sein soll, dann muss er kurzbrennweitig sei. Es gibt z.B. 5-Zoll-Kometensucher, gar nicht so teuer. Der Unterscheid zum 6-Zoll-Spiegel ist gering bis Null, da der Spiegel ein wenig Licht schluckt.
    Aaaber: Solch ein Refraktor ist an Planeten kaum brauchbar. Dafür benötigt man entweder eine Apo (=sauteuer) oder ein langbrennweitiges System mit einer gewaltigen Montierung. Das Ganze wäre dann noch viel unhandlicher als ein 6-Zoll-Dob.

    Die Okulare kannst du weiterverwenden.

  8. #48
    Super-Nova Avatar von Winfried Berberich
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    Standard AW: welches teleskop für anfänger

    Hallo Clawrye,

    sehe ich so wie Uwe. Nur noch mal zur Erläuterung:
    Gleiche Brennweite und gleiche Öffnung, gleich welche Art von Instrument bedeutet gleiches sehen am Himmel. Eventuell auch so gerechnet: Öffnung des Reflektors abzüglich der Obstruktion des Fangspiegels gibt den Refraktor.

    Das hat aber auch sehr große Nachteile: ein f:5 Refraktor mit großer Öffnung ist auch groß und schwer, sollte es ein FH sein. Hier hat der Spiegel immer den Vorteil, daß man ihn höher vergrößern kann, somit ist der Spiegel im absoluten Vorteil. Und da Öffnung durch nichts zu ersetzen ist, würde ich ohne Not auf jedenfall IMMER zum 8" Dobson greifen - und den in f:6, denn damit habe ich ein Gerät, das für Deep Sky ebenso verwendbar ist wie für Planeten.

    Der Einwand "Größe und Gewicht":
    Stelle beides nebeneinander. In Uwes Buch haben wir eine herrliche Grafik von Benjamin Hartmann drin, die das sehr schön zeigt: Der 8" Dobson ist kleiner, handlicher und besser Transportabel als ein parallaktisch aufgebautes Teleskop gleich welcher Art!
    Liebe Grüße
    Winfried

    Wenn filmen so einfach wäre, dann hieße es "RTL"...

  9. #49
    Sternschnuppe Avatar von Skylux
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    Standard AW: welches teleskop für anfänger

    Hallo Clawrye,

    Zitat Zitat von Clawrye Beitrag anzeigen
    Hallo,
    Ich hätte noch einmal eine Frage.
    Mein dobson ist doch etwas sehr groß und ich kann ihn nicht sehr gut transportieren. Deshalb dachte ich darüber nach, ihn zurückzugeben und mir einen refraktor dafür zu kaufen. Gibt es denn refraktoren, bei denen man deepsky auch in der qualität sehen kann, wie mit einem dobson? Im moment ist das nicht so wichtuig, weil ich keine deepsky Dinger sehe. Planeten sollen refraktoren ja besser als reflektoren sein.
    Und kann man auf refraktoren die gleichen okulare setzen?
    Kann denn jemand einen rafraktor empfehlen? (100-200€)
    Und eine möglichst gute montierung, wobei ich ohnehin erstmal sparen werde und mir dann eine eq5 oder 6 montierung hole.
    Lg Clawrye
    Deepsky geht so etwa ab 130mm Öffnung los. Ich habe lange mit einem 150/750 Newton erfolgreich Mond, Planeten und Deepsky beobachtet. So ein 150 f/5 Newton ist auch gleichzeitig noch gut transportabel, wenn er auf einer EQ3-2 montiert ist. Diese Montierung trägt einen solchen kurzbauenden 6" f/5 Newton noch gut. Der Tubus alleine ist 67cm kurz und wiegt freundliche 5,2 kg. Zusammen mit der der Montierung incl. ca. 5 kg Gegengewicht kam die Kombination bei mir auf 18 kg Gewicht. Wenn du es noch eine Nummer kompakter haben möchtest, dann schau doch mal zum 130/650 Newton, aber auch auf der EQ3-2.

    Was deine Überlegungen bzgl. eines kleinen Refraktors betrifft. Ein kurzbauender Refraktor von 120mm Öffnung mit 600mm Brennweite wird dir schon einige schöne Beobachtungen im Deepsky ermöglichen, aber ein 150er Newton kann dies etwas besser - ich habe bzw. hatte beide Geräte. Der Refraktor hat bei dieser Öffnung schon mit dem deutlichen Farbfehler zu kämpfen, der auch im Deepsky ab mittelhoher Vergrößerung etwa 120fach) etwas den Kontrast angreift und damit auf die Bildschärfe drückt.
    Ein wirklich kleiner Refraktor von vielleicht 70 - 90 mm Öffnung mit einem Öffnungsverhältnis von etwa f/10 (also 700 bzw. 900 mm Brennweite) wird dir schon schöne Beobachtungen am Mond und bei den helleren Planeten ermöglichen. Auch offene Sternhaufen sind damit ein Genuß. Beim Deepsky hört der spaß dann aber auf, da hier Lichtsammelleistung und zählt. Für solche beobachtungen ist dann wieder mindestens der 130er Newton angesagt. Hier sollte man auch keinen 130/900 Newton nehmen, da diese Geräte üblicherweise einen spärisch geschliffenen HS haben und damit etwas an Schärfe einbüßen - lieber gleich den 130/650 mit parabolischem HS.

    Hallo Winfried,

    was deine Einschätzung bzgl. 300-€-Teleskopen und Fotografie betrifft, da liegst nicht ganz richtig. Ich habe mit dem 150/750 Newton sehr schöne Planeten- und Mondfotos gemacht. Wenn man die Motorisierung hinzurechnet, dann werden es knappe 400 € Gesamtpreis. In diesem Fall würde ich, um die Budgetbegrenzung nicht zu sprengen, auf den 130/650er Newton umschwenken und den auf EQ3-2 montieren - das ist durchaus stabil und funktioniert visuell noch besser (meine Folgerung aus der Erfahrung mit dem 150/750 Newton, der ja schwerer und größer ist). Was deine Einstiegszeit betrifft, da war Astronomie noch ein Hobby von finanziell besser Gestellten - beim heutigen Preisniveau ist mit 300 € schon ein gelungener Einstieg incl. Fotografie am Planeten möglich.

    Was die Gleichung "Hauptspiegel minus Fangspiegel ist gleich Durchmesser einer vergleichbaren Linsenoptik" betrifft, die ist absolut falsch und kursiert leider immer noch im Internet. Der Kontrast eines Newtonbildes wird im mittlern Auflösungsbereich gegenüber einer unobstruierten Optik schlechter, weil sich beim Newton zwei Beugungsmuster übereinanderlagern, statt nur eines beim FH oder APO. Dieses zweite Beugungsmuster entsteht durch die Spaltbreite "FS-Rand Tubusinnenrand" und hat eine andere "Wellenlänge" als das Beugungsmuster, das am viel größeren Spalt "HS-Breite" entsteht. Beide Muster überlagern sich, und dort wo beim Hauptbeugungsmuster ein schwarzes Tal wäre ist nun teilweise eine leichte Aufhellung. Liegt da ein anders Detail, so wird dieses etwas seichter dargestellt. Dieser Sachverhät stellt den Kontrastverlust eines Newtonteleskops oder einer anderen obstruierten Optik schonmal grundlegend aus sicht der Wellennatur des Lichtes dar. Das Fehlen der lichtsammelnden Fläche des HS, die durch den FS abgedeckt wird, hat damit nichts zu tun. Auch wäre dann nicht der FS-Durchmesser abzuziehen, sondern die FS-Fläche - die relativ gesehen viel kleiner ausfällt (quadratisch).

    Sternklare Grüße
    Alko
    Den Spiegel für das Foto,
    die Linse für die Sterne,
    das Ganze ohne GoTo,
    so arbeite ich gerne.

    http://www.skyluxdoktor.de

  10. #50
    Super-Nova Avatar von Winfried Berberich
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    Standard AW: welches teleskop für anfänger

    Hallo Alko,

    danke für die Berichtigung meines Beitrags.
    Zum 120/600mm Refraktor noch mal im Vergleich zum Newton: bei guten Bedingungen ist beim 120/600 FH-Refraktor bei 80x Schluß, mehr geht einfach nicht. Unschärfe, zu viel Farbe und ein immer verschwommen werdendes Bild trüben den Genuß. Allerdings: BIS 80x das nahezu ideale Gerät für Großfeldbetrachtungen, da ist er mein Liebling.
    Planeten kann man in diesem Refraktor zu 100% vergessen...
    Liebe Grüße
    Winfried

    Wenn filmen so einfach wäre, dann hieße es "RTL"...

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