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Adviser
![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Registriert seit: 23.01.2004
Ort: D-97 437 Haßfurt, Altvaterstr. 7 Tel: 09521 5136
Alter: 65
Beiträge: 3.874
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Aufbau/Funktion des Bath-Interferometers von links:
Ein justierfähiger Alu-Haltezylinder trägt eine handelsübliche Laser-Diode. Dessen paralleles Lichtbündel trifft auf einen Strahlenteiler-Würfel 20x20x20 mm und wird in zwei 50% / 50% Bündel geteilt. Teil-Bündel a) wird nun durch eine Bikonvex-Linse (10 mm Brennweite) ge- schickt, fokussiert und so in einen Lichtkegel verwandelt, der die gesamte Optik einschließ- lich deren Fehler erfaßt. Das zweite Teil-Bündel B) erreicht an der Linse vorbei unverändert die Optik. Beide Bündel werden von der Optik (z.B. ein Kugelspiegel bzw. Autokollimations- Spiegel) zurückgeschickt und vertauscht. Jetzt gelangt Teil-Bündel B) durch die Bikonvex- Linse, wird fokussiert und bildet die Vergleichswelle, während das von der Optik fokussierte, zurückkomende Teil-Bündel a) an der Bikonvex-Linse vorbei geht. ![]() Im Teilerwürfel werden nach der Reflexion durch die Optik beide Teil-Bündel - sie sind mittler- weile beide fokussiert - als "Lichtpunkte" räumlich wieder zusammengesetzt und interferieren miteinander. Um die Interferenzen auch sehen bzw. fotografieren zu können, wird hinter dem Tei- lerwürfel ein Auslenkspiegel angebracht. Zusätzlich erleichtert ein 3-fach-Kepler-Fernrohr, auf die Spiegel-Optik fokussiert, die Beurteilung der Interferenzen. Im Logo der Homepage (siehe unten) erkennen Sie rechts das Interferogramm eines Parabols-Spiegels aus dem Krümmungs-Mit- telpunkt, Der Koordinaten-Messtisch sollte um 0.01 mm Beträge in allen drei Achsen bewegbar sein. Ein Versatz dieser Lichtpunkte auf der optischen Achse erzeugt Newton-Ringe, die für die Beurteilung des Astigmatismus bzw. der Roations-Symmetrie verwendet werden können. ![]() Die Justierung der Bauteile beginnt auf einem Träger mit der Befestigung der Laser-Diode. Der sich anschließende Teilerwür- fel wird so eingestellt, daß beide Teilbündel möglichst parallel eine ca. 3-4 Meter entfernte Wand im Abstand von ca.10 mm erreichen. In das Teil-Bündel a) wird die Bikonvex-Linse so eingeschoben, daß Teil-Bündel B) möglichst konzentrisch im Lichtkegel von Teil-Bündel a) verläuft. Dieser Um- stand erleichtert die spätere Handhabung enorm. Justierung der Prüfanordnung: Grundsätzlich wird das ganze System "Interferometer" über den Koordinaten-Meßtisch bewegt. Vorrausgesetzt werden muß, daß die Prüfanordnung "auf der Achse" ist, also sorgfältig justiert ist, da sonst keine zurückkommenden Lichtbündel zu erwarten sind, z.B. Beim Newton-Fernrohr, zusammengebaut gegen einen Flat in Autokollimation gestellt. Das Interferometer wird so posi- tioniert, daß beide zurückkomende Bündel-Scheibchen etwa gleiche Größe haben, wobei der Fokus von Teil-Bündel a) hinter der Bikonvex-Linse liegen muß. Auch die Höhe der Bündel sollte ziemlich stimmen. Zweckmäßig ist, diese Bündel auf die Halter-Scheibe der Bikonvex-Linse zu projizieren und dann horizontal lediglich in die Linse hinein zu verschieben.
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Herzlichen Gruß! Wolfgang Rohr ICQ-Nr.200281996 SkypeName: codiac_75 Neu: Zygo-Vermessung http://rohr.aiax.de email: wolfgang.rohr@t-online.de Tel: 09521 5136
Geändert von Rohr (11.03.2006 um 08:52 Uhr) |
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