![]() |
|
|||||||
| Registrieren | Hilfe | Spende | Benutzerliste | Kalender | Suchen | Heutige Beiträge | Alle Foren als gelesen markieren |
![]() |
|
|
Themen-Optionen | Ansicht |
|
|
#1 |
|
Adviser
![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Registriert seit: 23.01.2004
Ort: D-97 437 Haßfurt, Altvaterstr. 7 Tel: 09521 5136
Alter: 65
Beiträge: 3.833
![]() |
Manchen ist überhaupt nicht klar, was ein Interferogramm mißt. Sie unternehmen
alle Anstrengungen, die Wertlosigkeit von Interferogrammen in immer neuen Anläufen nachzuweisen. Mit einem Interferogramm kann man quantitativ sehr genau den Öffnungsfehler einer Optik in PV, RMS und Strehl vermessen. Damit ist nichts ausgesagt über den Kontrast eines opt. Systems, nichts über den Gaußfehler, nichts über Koma und Astigmatismus, nichts über die Trans- mission, gar nichts über das opt. System selbst! Es gibt nun Spiegelschleifer, die sich mit diesem entlarvenden Meßverfahren absolut nicht anfreunden können. Was liegt also näher, die Interferometrie ins schiefe Licht zu rücken und das eigene Meßverfahren als das Beste erschei- nen zu lassen. http://www.astrotreff.de/topic.asp?TOPIC_ID=10924 Bei dem hier intendierten Thread ist hohe Präzision wichtig, wenn man zu richtigen Aussagen kommen will. Wenn man diesen Test mit FringeXP durchführt, dann testet man nicht die Rechengenauigkeit von FringeXP, sondern seine eigene Fähigkeit, sowohl Krümmungsradius wie opt. wirksamen Durchmesser richtig messen zu können und natürlich störungsfreie, kontrast- reiche Interferogramme erstellen zu können. Man kann mit einem ZYGO aus dem Krümmungsmittelpunkt eine Parabel den Strehl mit einer Genauigkeit von ca. 1%-Punkt Strehl ermitteln. Voraus- setzung allerdings ist, daß der Krümmungs-Radius mindestens mit einer Ge- nauigkeit von 1 mm bekannt ist, und der Durchmesser der opt. wirksamen Flächen mit mindestens 0.5 mm. Weiterhin sind kontrast-reiche Interfero- gramme ebenso wichtig, u.a. frei von Luftschlieren und Schwingungen. Auch die Lage der Streifen ist nicht unbedeutend. Diesen Vergleichs-Test habe ich bei 21 Newtonspiegel (250/1250) in doppelter Ausführung gemacht: Also die Gegenüberstellung jeweil eines Streifenbildes aus dem Krümmungsmittelpunkt mit einfacher Genauigkeit mit dem Streifenbild in Autokollimation bei doppelter Genauigkeit. Die FringeXP-Auswertung im Krümmungsmittelpunkt (CoC) funktioniert nur, wenn man die oben beschriebene Genauigkeit einhält. Wenn also niedrigere Strehl-Werte ermittelt werden im Vergleich zu Autokollimations-Messungen ,dann liegt das an der Ungenauigkeit der Radius-/Durchmesser-Werte und an der mangelnden Qualität der Streifen- Bilder, die den tatsächlichen Strehlwert bis zu 10% und mehr drücken können. Um sicher zu gehen ist also die Gegenprobe über eine Autokllimations- Messung oder Kompensations-Messung unbedingt notwendig. Die Strehl-Ermittlung aus dem Krümmungsmittelpunkt einer Parabel setzt also eine hohe Präzision voraus, besonder auch, weil man bei dieser Anordnung nur mit einfacher Genauigkeit mißt.
__________________
Herzlichen Gruß! Wolfgang Rohr ICQ-Nr.200281996 SkypeName: codiac_75 Neu: Zygo-Vermessung http://rohr.aiax.de email: wolfgang.rohr@t-online.de Tel: 09521 5136
|
|
|
|
![]() |
| Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1) | |
| Themen-Optionen | |
| Ansicht | |
|
|