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Alt 10.12.2004, 17:18   #1
Rohr
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Die Orginal-Veröffentlichung in SuW Heft Juni 1973

Verkleinerung jeweils anklicken und vergrößern, bitte:

* * *

Siehe auch:

http://www.bodensee-sternwarte.de/Archiv/H...x030720/kis.htm
http://www.ias-observatory.org/IAS/B.../KLB_0112.html
http://home.rhein-zeitung.de/~fhund/...iles/ias_d.htm

Bevor wieder geistige Urheberschaft beansprucht wird,

Manche Veröffentlichungen zum Bath-Interferometer lesen
sich so, als wären die Feinheiten erst heute entdeckt und untersucht. Und als
müßten bestimmte Details erst über derartige "akribischen" Untersuchungen
die niederen Weihen der Akzeptanz erhalten, oder weil manche Zeitgenossen
nicht glauben wollen, daß wir uns in den letzten 30 Jahren diese tief-
schürfenden Überlegungen nicht schon längst gemacht hätten. Und wenn man
darauf reagiert, dann glauben diese Zeitgenossen womöglich noch, Urheber-
rechte geltend machen zu dürfen.

Deshalb einige Zitate aus der SuW-Veröffentlichung vom Juni 1973, die Karl-
Ludwig Bath sehr knapp gehalten hat, weil er davon ausging, daß optisch inter-
essierte Leute keine so großen Erklärungen bzw. Messungen brauchen.

Eine der führenden Optik-Firmen überlegte sich damals intern, das Bath-Inter-
ferometer seiner Vorteile wegen zu verwenden. Da dieser Interferometer keine
Kohärenz-Länge braucht, kann man ihn in allen Spektral-Farben mit einem engen
Interferenz-Filter verwenden - ein großer Vorteil bei Refraktor-Optiken.




Beispiel eines Newton-Spiegels mit Weißlicht. Das Interferogramm wird über
die unterschiedlichen Wellenlängen in seine spektrale Farben zerlegt.



Quelle 01

Zitat:
Das Interferometer arbeitet nicht in strenger Autokollimation.
d.h. der reflektierte Strahl 2' fällt nicht genau mit dem
Strahl 2 zusammen. Daher muß der Prüfling ein nutzbares Bild-
feld haben, dessen Durchmesser größer als der Abstand P1-P2,
andernfalls machen sich Astigmatismus und Koma störend be-
merkbar, Fehler von denen der Prüfling un seiner Achse frei
sein sollte.
Anmerkung: Über die von mir ZEMAX-gerechnete Tabelle erkennt
man in Abhängigkeit vom Bündelabstand den eingeführten Astig-
matismus:



Aus dieser Tabelle ergibt sich zwingend die 45-Grad Stellung
des Teilerwürfels und ein möglichst kleiner Bündelabstand von
max 5 mm, wobei diese Teilbündel streng parallel sein müssen,
wie aus einer "alten" Justageanleitung von mir zu ersehen ist.
Ohne diese Parallelität kommt kein richtiges Interferogramm
zustande !!!

Quelle 2

Zitat:
Die Licht-Quelle Q: Hierzu können wir z.B. eine Halogenlampe
mit zylindrischer Wendel benutzen, zur Not eine Taschenlampe.
Am besten ist natürlich ein Laser geeignet. Dabei sollten aber
zur Vermeidung von Störinterferenzen alle Oberflächen sorg-
fältig gereinigt ujnd nach der Justierung die vom scharf ge-
bündelten Strahl getroffenen Stellen mit einem Pinsel vom
Staub befreit werden. Ist der Laserstrahl für ein gegebenes
Öffnungsverhältnis zu schmal, so kann er ohne Schaden mit nur
einer Negativ-Linse vor dem Interferometer etwas aufgeweitet
werden.
Anmerkung: Bei manchen Laser-Dioden-Modulen kann man die
Kollimations-Linsen verstellen und bekommt auf diese Art auch
ein etwas dickeres Bündel.

Quelle 3

Zitat:
Der Strahlenteilerwürfel W1 sollte eine Kantenlänge von wenigstens
25 mm haben. Nötigenfalls können wir ihn auch ohne Nachteil
selbst anfertigen, indem wir zwei passende Porroprismen
mit weitgehend beliebigem Öl, z.B. Sonnenblumenöl, verkitten.

... sogar den Vorteil, daß auich die vierte Fläche und damit
der Ausgang A2 zugänglich ist.
Anmerkungen: In der Praxis reichen bereits 20 mm Kantenlänge

Quelle 4

Zitat:
Die symmetrische Bikonvexlinse L3 hat höchstens 1/20 der Prüflings-
brennweite und 15 mm Durchmesser. Ihre Abblidungs-fehler werden,
wie man sich leicht überlegen kann, automatisch kompensiert,
selbst wenn sie schräg im Strahlgang steht, und ein korrigiertes
System würde keinen Vorteil bringen. Erwähnt sei, daß eine, daß
eine symmtrische Bikonkav-Linse ebenso ihren Zweck erfüllt.
und
u.Umständen eine Linse mit einer Planfläche. Diese muß allerdings
genau justiert werden und das Öffnungsverhältnis des Prüflings
darf in diesem Fall 1:10 nicht überschreiten.* -* Muß wegen
eines nur kleinen nutzbaren Bildfeldes des Prüflings der Abstand
P1-P2 sehr klein gehalten werden, so können wir den Durchmesser
der Linse L3 vom Optiker bis nahe an die Mitte heran seitlich
anschleifen lassen.
Anmerkung: Wer diesen Teil liest, kann sich eine genauere Unter-
sucht-ung hinsichtlich der Verkippung sparen. Derartige Versuche
macht man am besten am Kugelspiegel als dem einfachsten und
sichersten Prüfaufbau.

Anders als im Orginal-Text beschrieben ist es sinnvoll, das Inter-
ferometer erst zusammenzubauen und zu justieren, wie in meiner
Anleitung beschrieben: http://rohr.aiax.de/interf.htm
In dieser fest fixierten Anordnung wird das Interferometer mittels
Koordinaten-Tisch bewegt in den 3 Raum-Achsen und einer zusätzlich
Kipp-Möglichkeit.
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Herzlichen Gruß! Wolfgang Rohr
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Alt 11.12.2004, 15:41   #2
Rohr
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habe diesem Thread die Orginal-Veröffentlichung beigefügt
für alle Interfero-Metriker

Ein paar bisher nicht veröffentlichte Bilder:



Karl-Ludwig Bath vor fünf Jahren zu Beginn unseres Montierungs-Projektes
und der AstroKamera II. Design mit zwei hyperbolischen Flächen auf Haupt-
spiegel und zweilinsiger Korrektor-Fläche. Damit erzielt man ein großes,
ebenes Bildfeld mit der Minimierung des Öffnungsfehlers, Koma und
Astigmatismus. Auf der Grundlage der Wenske Formeln entstand ein
Strahlendurchrechnungsprogramm. Herstellung des opt. Tubus Wolfgang Rohr



Die erste AstroKamera 250/1000 Design Karl-Ludwig Bath, Optik und Fertigung:
Wolfgang Rohr



Die große 17-Zoll F/3.5 AstroKamera II, Desing Bath/Rohr, Optik Wolfgang Rohr
Zusammenbau: Richard Gierlinger, steht jetzt in Namibia.
Zeitraum 1080-2004
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Alt 13.12.2004, 20:23   #3
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Hallo Wolfgang,

[QUOTE]Die große 17-Zoll F/3.5 AstroKamera II, Desing Bath/Rohr, Optik Wolfgang Rohr
Zusammenbau: Richard Gierlinger, steht jetzt in Namibia.
Zeitraum 1080-2004

Mensch hast Du eine Ausdauer beim Selbstbau : , da hast du ja das aufblitzen der Supernovae, heißt heute M1 nur um ein paar Jährchen verpasst.

Freundschaft

Gruß Günter
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Alt 15.12.2004, 00:04   #4
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Gibt es einen Link zu Aufnahmen die mit der Bath Kamera gemacht wurden?
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Alt 15.12.2004, 15:10   #5
suessenberger
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Hallo Wolfgang,

Zitat:
Die große 17-Zoll F/3.5 AstroKamera II, Desing Bath/Rohr, Optik Wolfgang Rohr
Zusammenbau: Richard Gierlinger, steht jetzt in Namibia.
Zeitraum 1080-2004
wow, ein imposantes Gerät! Ist da eine 6x6 Kamera im Promärfokus montiert?
Bedeutet "1980-2004" dass die Kamera jetzt in Namibia abgebaut wurde (wird)?
Was hat dieses Gerät damals gekostet - und was würde es heute (ungefähr) kosten?
Stellt in Deutschland jemand solche Geräte noch her?

Freundliche Grüße: Uwe
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Alt 15.12.2004, 18:46   #6
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Hallo Argus,

die Fertigung der kleinen Newton+Korrektor-Astrokamera begann etwa 1983.
Werde wohl mal meine alten Bilder hier ins Netz stellen, habe damals genau Buch
über die Herstellung geführt. Jedenfalls war die 250/1000 Kamera endlich fertig,
als ich betrübt feststellte, daß mein Standort alles andere als günstig ist. So
verrennt man sich. Also verfiel ich auf die Idee, dem Karl-Ludwig Bath diese
Kamera zum Selbstkosten-Preis zu überlassen und sie kam zu den Freiburger
Sternfreunden in Breisgau auf dem ca. 1300 m hohen Schauinsland. Nach einigen
Optmierungen hinsichtlich Montierung, Nachführung, Filmplanlage und Thermik
gelangen endlich nach 13 Jahren sehr gute Aufnahmen, die man in SuW
begutachten kann. Müßte den Lutz Bath mal bitten, welche SuW Ausgaben das
waren. Ich selbst habe hier auch einige sehr schöne Aufnahmen, die ich mit dem
Scanner einlesen könnte: Rosetten-Nebel, Pferdekopfnebel und der südliche Teil
vom Nordamerika Nebel. Vielleicht haben die Sternfreunde in Breisgau im Web
einige Bilder. Ich habe noch nicht danach gesucht.

Hallo Uwe,

die große Astro-Kamera hat eine ganz andere Geschichte. Ausgehend von der
kleinen AstroKamera wollte ein Zahnarzt eine 17 1/2 Zoll f/3.5 große Astro-
Kamera, wieder nach dem gleichen Strickmuster: Hyperbolischer Hauptspiegel
mit Zweilinsen-Korrektor und einer Hyperbel auf der letzten Fläche. Und das
Ganze lediglich in Kompensation jeweils geprüft. Beim Zusammenbau unterstützte
uns Richard Gierlinger aus Schärding der Montierungen und Schneckengetriebe
herstellt. Der Tubus ist noch von mir, sowie die Gußteile für die Hauptspiegel-
Zelle. Auch hier wäre mal ein Bericht fällig, oder besser noch für's Buch. Nach
einem sehr interessanten Test durch Lutz Bath selbst lieferte er die Kamera aus
und verschwand im Keller des Zahnarztes, der eine stattliche Summe in Kilo-
Mark dafür ausgab. Dort hingegen stoppte das Projekt aus familiären Gründen
und es dauerte lange, bis diese Kamera von Lutz Bath für Namibia zurückgekauft
werden konnte und zwischenzeitlich wieder einmal bei mir landete, wo sie nun
gegen meinen 400-er Plan-Spiegel geprüft werden konnte.

Während bei der kleinen Kamera das System wie ein Newton mit einem Koma-
Korrektor funktioniert, fehlt bei der großen Kamera der Umlenkspiegel. Sodaß
nach dem Korrektor im Fokus das Kassetten-Gehäuse sitzt. Die große Kamera
ist längst in Namibia auf einer großdimensionierten engl. Rahmenmontierung
und Lutz hat schon einige Testaufnahmen hinter sich gebracht. Möge ihm der
liebe Gott viele hundert Jahre gönnen für seinen rastlosen Einsatz für die
Highlights der Amateur-Astronomie: Da gehört auch sein Interferometer dazu,
dessen Bedeutung erst jetzt, 30 Jahre später, in der AstroSzene so richtig
gewürdigt wird, allen Anfeindungen zum Trotz.

http://www.sternfreunde-breisgau.de/allgemein.html
http://www.sternfreunde-breisgau.de/schauinsland.html
http://www.kis.uni-freiburg.de/~ps/SFB/galery_eng.html
http://www.ias-observatory.org/IAS/Berichte/MQ.htm

der Rosetten-Nebel im 3. Link könnte mit der kleinen Kamera gemacht sein.

Hier gibt es weitere Links:

Zitat:
http://www.startrails.de/html/redhad.html

Hallo liebe Sternfreunde,
letzte Nacht habe ich die Pleijaden (Siebengestirn) fotografiert.
Die Aufnahme ist ein Mosaik aus 3 Teilbildern, hat im Original also knapp 10 Megapixel.
Jede Teilaufnahme wurde eine Stunde lang belichtet.
Hier ein kleiner Vorgeschmack:



http://www.startrails.de/m45.jpg

http://www.startrails.de/m33.jpg

http://www.startrails.de/assets/images/m27.jpg

http://www.startrails.de/m42.jpg

http://www.startrails.de/html/redhad.html

http://www.startrails.de/html/supernovad.html

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Alt 16.12.2004, 21:56   #7
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Hallo Uwe,

Zitat:
Ist da eine 6x6 Kamera im Promärfokus montiert?
Bedeutet "1980-2004" dass die Kamera jetzt in Namibia abgebaut wurde (wird)?
Was hat dieses Gerät damals gekostet - und was würde es heute (ungefähr) kosten?
Stellt in Deutschland jemand solche Geräte noch her?
Noch ein paar detaillierte Antworten:

da ist eine 6x6 Kamera im Primär-Fokus montiert, weil dieses System ein ebenes
Bildfeld hat und das 6x6 Format ausleuchtet bei ca. 25 µ Sternscheibchen-
Durchmesser. Sieht man auch bei den Aufnahmen der kleinen Kamera AK1 am
Rand, die das Kleinbildformat mühelos ausleuchtet bei 10µ Sternscheibchen-
Durchmesser am Rand.
Nach der Odyssee ist diese große AK2 in Namibia gelandet und bereits aufgebaut.
Derzeit ist die Testphase.
Der Selbstkosten-Preis des opt. Tubus dürfte damals in der Gegend von 10 000
DM gelegen haben. Optik und Tubus wurden von mir hergestellt, der Zusammen-
bau von Gierlinger und Bath. Der Test erst von Bath dann von mir.
Bei den heutigen Kosten müßte man von einem 16-20 Zoll f/4.5 Newton-Spiegel
ausgehen. Der bekommt dann eine Hyperbel und einen 2 Linsen-Korrektor.

Auf diese Kamera hat Lutz Bath damals ein Patent angemeldet. Sie konkurrierte
damals mit der Lichtenknecker Flatfield, die sich damals gut verkaufte und heute
nicht mehr die große Rolle spielt.

Diese Kamera wurde von mir aus Interesse zweimal gebaut in unterschiedlichen
Größen. Der damalige Selbstkostenpreis lag bei ca. 2 000.- DM für den opt.
Tubus. Ins Geschäft wollten wir nicht kommen, Lutz und ich. Mittlerweile hat
die CCD-Fotografie ganz andere Ansprüche an die Optik gestellt.
Prinzipiell ist dieses System ein variiertes RC-System, also mit zwei Hyperbeln.
Das war alles zu einer Zeit, als es noch keine Foren-Welt gab.
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Herzlichen Gruß! Wolfgang Rohr
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Alt 18.12.2004, 18:38   #8
Albireio
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Hallo Allerseits,

an der kleinen Astrokamera wurde zunächst von K.L. Bath mit Technical Pan fotografiert. Er hat damit beeindruckende Ergebnisse erziehlt. In den letzten Jahren wurde sie (zunächst auf Film, dann auf CCD) meist von Ulrich Schüly und Andreas Masche benutzt. Bilder gibt es hier:
http://www.ccd-astronomie.de/

Ich hab seit kurzem ein paar mal Aufnahmen mit einer Canon 10D Digitalen SLR gemacht (Links schon oben http://www.startrails.de)

Clear skies, Achim
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Alt 21.12.2004, 18:20   #9
argus
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..ja, mit der Bath-Kamera lassen sich wirklich beeindruckende Bilder machen. Warum wird sie nicht mehr gebaut bzw. welches Prinzip hat sie abgeloest?

argus
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Alt 21.12.2004, 18:34   #10
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Das entscheidende der Bath- oder Flatfield-Kamera ist das große, ebene und
punktgenauer Bildfeld 10µ Sternscheibchendurchmesser bis zum Rand. Das war
in erster Linie für die Film-Fotografie gedacht. Die CCD-Kameras haben keinen
so großen Chip, weswegen das Kleinbild-Format und das 6x6-Bildformat etwas
aus der Mode gekommen ist. Während die Lichtenknecker Flatfield meines Wissens
auch nicht mehr gebaut wird, war die Bath-Kamera der Gegenentwurf aus dem
Amateur-Lager, der genausogut funktionierte und eigentlich nie als Serien-Gerät
gebaut werden sollte. Im Ernstfall könnte ich ein solches System rechnen und
bauen - die Einrichtung dazu hätte ich mittlerweile komplett. Wer sich mehr
dafür interessiert, dem müßte ich das projektierte Buch empfehlen.
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