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Adviser
![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Registriert seit: 23.01.2004
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Farblängsfehler messen
Das ist wirklich ein APO !!! Augenblicklich gibt es eine Foren-Diskussion, wie der von mir bei einem 80/560 Apo gemessene Farblängsfehler von 0.3 mm über drei Objektive zu würdigen sei. Da ich mich aus einer Würdigung meine Meßergebnisse grundsätzlich heraus- halten muß (da sind Händler, Kunden und Designer gefragt - hoffentlich wird der einschlägige Artikel bald veröffentlicht, auf dessen Formeln mein W-Wert beruht. Um aber die Entstehung meiner Daten transparenter zu machen, hier ein Bericht, wie sie entstehen. Jeder kann diese Messungen nachvollziehen, und zwar bereits über den Sterntest, der hier angefügt wurde im Vergleich zu diesem Teleskop. Man erkennt es hoffentlich wieder, mein TMB Apo 100/800, Referenz-Optik für diese Art Diskussion, sehr farbrein, ähnlich gut wie der Takahashi 102/820, nur die Lage der Spektral-Farben ist anders. ![]() Eine der interessantesten Eigenschaften des Bath-Interferometers ist die Tatsache, daß er mit normalem Weißlicht ebenfalls funktioniert, weil er nämlich keine Kohärenzlänge braucht, wie andere Interferometer. Damit hat man die Möglichkeit, im gesamten Spektrum des sichtbaren Lichtes zu messen mit einer hohen Genauigkeit, wenn man sich weiter unten die techn. Daten von Melles Griot einmal anschaut. Die Anordnung der Komponenten ist analog der üblichen Anordnung: Als Lichtquelle dient ein 0.4 mm Pinhole im Fokus eines ca. 120 mm kleinen Achromaten, der ein ziemlich genaues Parallel-Bündel draus macht mit einer Blende von ca. 4 mm, damit die kleine Bikonvex-Linse gut ausgeleuchtet wird. Linse mit Blende sitzt im Klötzchen mit dem blauen Klebeband. Dahinter Platz für die kleinen Interferenzfilter, die aus opt. Gründen im parallelen Strahlgang stehen müssen. Alles übrige entspricht der üblichen Anordnung. ![]() Damit auch die Toleranz der verwendeten Interferenzfilter eindeutig ist, das Datenblatt von Melles Griot. Der kleine 12 mm im Durchmesser Filter ist ungefaßt, weshalb man auf ihn sorgfältig aufpassen sollte. ![]() Damit auch der Farbeindruck der verwendeten Filter erkennbar ist, sei dieses Foto angefügt. ![]() Ein weiteres Detail ist die Mikrometerschraube des Koordinaten-Tisches mit den üblichen 0.01 mm Teilerstrichen und einer Ablesegenauigkeit von mindestens 0.005 mm und besser. Bei der exakten Vermessung sollte man den "toten" Gang der Gewindespindel in der Weise berücksichtigen, indem man mit der kürzestens Schnittweite beginnt, beim TMB diesmal Rot, weil dann die Spindel niemals zurück, sondern immer nur in einer Richtung weitergedreht wird. Also in diesem Fall nacheinander: Rot, Gelb, Grün und Blau. Der Meßbereich von 25 mm ist für diesen Fall ausreichend, (wenn man es über- treiben will, könnte man auch eine 0.001 mm Meßuhr benutzen, was aber gar nicht erforderlich ist.) ![]() ![]() Nun habe ich absichtsvoll vor einigen Tagen das mit ZEMAX gezeichnete Diagramm der chromatischen Aberration unter dem Aspekt des Farblängsfehlers vermessen mit einem W_gesamt-Wert von 0.4578. Aus der Differenz zum aktuell vermessenen besseren Wert von W_gesamt von 0.2976 und der anderen Lage der Farben, mag man erkennen, daß die Diagramm-Darstellung die Wirklichkeit nicht gut reproduziert. Anders als im Diagramm fällt nicht die F-Linie (blau) am kürzesten sondern bei der Messung die C-Linie (rot) Betrachtet man aber die Ergebnisse dann ist das TMB Apo in der Praxis besser als im gerechneten Design, wobei man beachten muß, daß im Diagramm von der Brennweiten-Differenz ausgegangen wird, während ich eine Schnittweiten-Differenz messe, und zwar nur die Differenz bezogen auf den e-Linien-Fokus als Null-Punkt, das ist dann erreicht, wenn die Streifen mit allen Fehlern möglichst gerade sind. Bei Unter- oder Überkorrektur auf die 0.7 Zone oder Rand-Mitte-Rand auf einer Linie, wie bei der Parabel. ![]() Zur Demonstration der unterschiedlichen Farb-Schnittweiten wäre natürlich der Scopos 80/560 mit einer Differenz von ca. 0.3 mm geeigneter, weil sich für diesen Fall die Interferenz-Streifen erheblich stärker durchbiegen würden. In diesem Fall führt das sehr weit nach "hinten herausfallende" Rot zu einer überdeutlichen Verformung der Inter- ferenzstreifen mit der man auf andere Weise das sekundäre Spektrum kathegorisieren könnte. Bei einem hochwerti- gen und farbreinen Apo läßt sich das deshalb nicht so gut zeigen. Man muß also sehr viel genauer hinschauen, damit man die 0.01 mm Abweichung und weniger exakt vermißt. Deshalb auch die dünne grüne Linie quer durch alle Interferogramme: Bei dieser Übersicht wurde exakt auf die e-Linie fokussiert, und lediglich die anderen Filter ausgetauscht. Aus der geringen Durchbiegung der Interferenz-Streifen erkennt man aber doch, die Längenabweichung von rot <-> grün von 0.04 mm. Für die Vermessung empfiehlt es sich, nur noch 1 - 2 Streifen einzustellen, und ganz sorgfältig - zu einem dünnen Lineal hin orientiert - zu fokussieren. Siehe erstes Bild. Wer sich daraufhin die Systematisierung anschaut, erkennt erneut, daß das TMB in der Liga des Takahashi oder eines HCQ oder eines Astreya Super Apo's spielt. Wobei das HCQ mit Glasweg verwendet werden sollte, das TMB hingegen ohne Glasweg. ![]() Eine Anmerkung zum nächsten Bild: Orientiert an dem Lineal stellt man entweder die Streifen in gleicher Weise ein und liest die Schnittweiten-Differenz an der Mikrometerschraube ab, oder aber man fokussiert exakt auf Grün und erkennt an der Durchbiegung der Streifen die Schnittweiten-Abweichung: Nach oben gebogen bedeutet: Schnittweite fällt kürzer, nach unten gebogen bedeutet, Schnittweite fällt länger. Im Vergleich zum TMB Apo bei 800 Fokus erleiden die Streifen eine gewaltige Durchbiegung über den Farblängsfehler. ![]() Wie sensibel bereits der Sterntest die aktuelle TMB Apo Farbverteilung ebenfalls darstellt, sieht man am gut sichtbaren Rotsaum, den das Sternscheibchen extrafokal umgibt. Über die Vermessung der Farbschnittpunkte, Rot liegt gerade mal 0.04 mm vor grün als Bezugspunkt, läßt sich auch qualitativ sehr anschaulich der Farblängsfehler bzw. das sekundäre Spektrum oder die chromatische Aberration von jedem eindruckvoll darstellen, nur halt nicht so exakt vermessen. Für die Beurteilung wäre das noch nicht einmal so entscheidend. ![]() Wer also bei der Neu-Einführung von Linsen-Teleskopen welcher Coleur auch immer, nach einer Systematisierung sucht, der hat mit dem Sterntest beginnend im Vergleich zu anderen Apo's hier: ![]() bereits ein gutes Kriterium zur Beurteilung der Farbsituation. Wie man das dann erklärt oder würdigt, soll meine Sache nun wirklich nicht sein. Meine Berichte dienen der Transparenz von Optiken, denn gerade über die Qualität von Optiken wird viel erzählt. Ich publiziere hier immer nur meine Meßergebnisse, was ich mir vor allem nicht verbieten lasse. Eine gewisse Ähnlichkeit besteht tatsächlich zum SkyWatcher ED 100/900 ebenfalls grün und blau dicht beieinander, gelb um ca. 0.08 dahinter und rot mit einem "weiten" Abstand hierzu. ![]() Noch ein paar andere Beispiele: siehe auch hier: http://www.astro-foren.de/showthread.php?t=6849 ![]() ![]() ![]() ![]() für den TAL FH ergeben sich folgende Werte: e-Linie ...+ 0.000 mm kürzeste Schnittweite d-Linie ...+ 0.125 mm RC-Wert: 1.145 F-Linie ...+ 0.345 mm RC-Wert: 3.159 C-Linie ...+ 0.645 mm RC-Wert: 5.910 ..............................RC-Wert gesamt 4.532
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Herzlichen Gruß! Wolfgang Rohr ICQ-Nr.200281996 SkypeName: codiac_75 Neu: Zygo-Vermessung http://rohr.aiax.de email: wolfgang.rohr@t-online.de Tel: 09521 5136
Geändert von Rohr (09.11.2007 um 23:50 Uhr) |
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#2 |
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Asteroid
![]() ![]() ![]() Registriert seit: 04.06.2005
Ort: A-4351 Saxen
Alter: 42
Beiträge: 208
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Junge, Junge Wolfgang,
es ist immer wieder ein Genuß deine Testreports zu lesen! |
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#3 |
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Asteroid
![]() ![]() ![]() Registriert seit: 31.03.2006
Ort: Volkach
Beiträge: 293
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Hallo,
schaut ja schon heftig aus, so ein 6" FH. Wie sieht da denn die Serienstreuung aus? Es werden ja mal ab und zu "Ausgesuchte" 152/1200 FH´s angeboten, gleich mit Preisaufschlag. Wie sieht die Wirklichkeit aus? Zum Spaßtesten würde ich mir ja mal so einen zulegen, aber woher? Gruß, Stefan
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Stefan Astro-Mechanik, Dreh und Fräsarbeiten http://www.astronomieclub-volkach.ho...1061/home.html |
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#4 |
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Asteroid
![]() ![]() ![]() Registriert seit: 04.06.2005
Ort: A-4351 Saxen
Alter: 42
Beiträge: 208
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Hallo Wolfgang!
Beim nochmaligen durchsehen dieses Threads ist mir bei den Abbildungen der Sterntests vom Synta ED und dem TAL FH aufgefallen das intrafokal deutlicher die Beugungsringe zu sehen sind als extrafokal. Trotzdem habe ich an anderer Stelle im Forum lesen können das die Geräte durchaus einen guten Strehlwert abgeben. Müssten die Ringe nicht auf beiden Seiten gleich gut zu sehen sein wenn es sich um ein gutes Gerät handelt? Spielt da der Farbfehler eine Rolle? |
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#5 |
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Asteroid
![]() ![]() ![]() Registriert seit: 16.01.2006
Ort: Neckarsteinach
Beiträge: 269
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Hallo,
als Besitzer eines extrem guten und interferometrisch abgesegneten US-amerikanischen handgefertigten 6" f/9 EDs, der in einem anderen Forum von kompetenter Seite genüsslich als chinesischer gelbstichiger Farbfernseher bezeichnet wurde, muss ich sagen, dass viele nicht-(Voll)apos am Himmel prinzipiell die optische Leistung eines Vollapos bringen wenn die Qualität stimmt. Ein weiteres Beispiel ist sicher dieser Testbericht hier. Also, wozu braucht man dann noch überteuerte Optiken wie TMB, Tak, TEC, AP usw? |
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#6 |
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Adviser
![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Registriert seit: 23.01.2004
Ort: D-97 437 Haßfurt, Altvaterstr. 7 Tel: 09521 5136
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Beiträge: 3.833
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Hallo in die Runde,
heute hatte ich das Vergnügen, einen TMB-Apo 115/805 und einen Megrez II Fluorite Doublet 80/555 von William Optics USA genauer zu untersuchen. (der einschlägige Bericht kommt in ein paar Tagen, wenn morgen der Fraunhofer auch noch durch ist) Jedenfalls habe ich hier einen künstlichen Sternhimmel mit genau definierten Doppelsternen wegen der Auflösung der Einzelgeräte. Der TMB-APO Refraktor war schon sehr farbrein und definierte meine 0.008 und 0.010 mm Abstand Doppelsterne sehr gut. Aber auch die Definition des Megrez (anscheinend ein Zenith-Star mit geänderter Aufschrift) definierte ähnlich gut, bis auf den Farblängsfehler, der beide Refraktoren deutlich unterschied. So groß sind dann offenbar die Unterschiede doch nicht, aber das will ich in einem eigenen Bericht vertiefen. Der TMB APO war ein eindeutiger APO mit einer W_gesamt-Zahl von 0.3737 während der Megrez mit W_gesamt 1.4268 eindeutig den Halb-Apochromaten zuzuordnen wäre. Jedenfalls im Labor sind die Ergebnisse eindeutig. Beim Bayerischen Teleskoptreffen, so berichtete mir dieser Sternfreund, sei in einem Vergleich der Scopos mit dem Megrez aus Farbgründen "hinten hinunter gefallen". Über meine Testaufnahmen kann ich es bestätigen.
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Herzlichen Gruß! Wolfgang Rohr ICQ-Nr.200281996 SkypeName: codiac_75 Neu: Zygo-Vermessung http://rohr.aiax.de email: wolfgang.rohr@t-online.de Tel: 09521 5136
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Moderator
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Beiträge: 3.162
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Hallo Cord,
Zitat:
könntest Du bitte nähere Details zu dem oben erwähnten Gerät (Hersteller, Preis etc.) nachreichen, und, gibt es z.B. Bilder vom Sterntest? Freundliche Grüße: Uwe |
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#8 |
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Asteroid
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Ort: Neckarsteinach
Beiträge: 269
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Hallo Uwe,
ich hoffe, das interessiert überhaupt jemanden :das ist ein Meade 152/1370 ED Apo, Bj. 94, IFG bei 532 nm: PTV 1/8 lambda; Strehl 0.974. Sterntest perfekt bis auf kleine äußere Ringzone (ohne die wäre nach Aussagen von Optik-Experten der PTV bei ca. 1/10 und der Strehl bei ca. 0.985). Trennt: gamma CrB (0,74") bei 380x 14 Ori (0,8") bei 274x lambda Cyg (0,9") bei 228x epsilon 1/2 Lyr bei 55x etc. Ist das dritte Exemplar, das die Gnade des Erstbesitzers, ein erfahrener Amatuer-Astronom, gefunden hat. Die anderen wurden sofort wieder zu Meade zurückgeschickt. Die Geräte wurden 1992-2002 von Meade Californien handgefertigt und unterlagen einer strengen Qualitätskontrolle beim hauseigenen Optikmeister. Die EMC Multivergütung aller optischen Flächen ist absolut high-end. Finish und Mechanik sind bis auf den etwas steifen Focuser sehr gut und solide. Ein Kollege und ich haben drei weitere Meade EDs interferometrisch vermessen lassen: alle lagen bei PTV 1/6,5 bis 1/8 lambda und Strehl 0.97 bis0.985; diese Geräte sind also nicht ganz schlecht... Gebrauchtpreis für einen guten 152er OTA (wenn man ihn denn noch bekommt) ca. 2500 EUR . Viele Grüße Cord |
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#9 |
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Moderator
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Beiträge: 3.162
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Hallo Cord,
danke für die Details! Freundliche Grüße: Uwe |
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#10 |
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Meteorit
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Ort: Krefeld
Alter: 35
Beiträge: 112
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hallo leute....
ich besitze nunmal so einen 6" farbeimer, und nach vermessung hat er 90% strehl im grünen....dennoch bin ich der ansicht, dass man auch noch rot und blau messen, und die werte dann zu gleichen teilen wichten müsste, um für einen refraktor einen aussagegräftigen strehlwert zu erhalten. ich wette meiner hätte dann effektiv nur noch 80% oder noch weniger....und das strehl nciht alles ist, wissen wir ja auch schon etwas länger.... aber auf jeden fall konnte ich heute mal einen Syntha ED 100/900 testen....wirklich hervorragend, zumindest im vergleich zu einem FH wie ich ihn besitze....wir hatten zum spass mal ein 2er oku verwendet und eine helle metallplatte gegen den himmel beobachtet....selbst hier war kein blau wahrnehmbar.....müsste ich mir einen refi heute kaufen, wäre es dieses gerät! mal abgesehen davon, dass ich mir dann doch nun lieber einen 6" intes mak kaufe, den ich heute ebenfalls mal erleben durfte....knackescharf (scheiss auf obstruktion, ehrlich) und die farben....klar....reflektor halt....! aber der refi war dennoch einen klitze kleinen hauch knackiger ![]() eierlegende wollmilchsäue gibts halt nicht....alles hat vor und nachteile.... |
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