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![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Registriert seit: 23.01.2004
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Artificial Sky bei perfektem Seeing
Der Uwe gab den Anstoß, doch mal zu zeigen, wie sowas aussieht. Jeder kennt das Problem: Da hat man hochwertigste Optiken im Keller, und es ist ein Jammer, das Wetter spielt nicht mit oder der Standort, oder beides. Und im Keller wäre ein total gutes Seeing, bei stehender Luft, konstanten 20° Raum- temperatur durch entsprechende Isolation, und zusätzlich einen "APO" in Form einer Lambda/8 PV Wellenfront Sphäre mit den Daten: 250/2363 mm. Also absolut farbrein - welcher APO erfüllt diese hohen Ansprüche. Und ein solches Ver- gleichsmittel zeigt mindestens vier Dinge sehr schön: Das Streulicht, die Farbe, die Zentrierung und die Auflösung. Diese erste "Aufnahme" entstand über das HCQ 115/1000, die Beugungs-Ringe wurden ein wenig retouchiert und die Farben umgekehrt, beim Ausdruck hätte ich sonst ein schwarzes Blatt. ![]() Objekt A hat zum einen ein leicht erkennbares Dreier-System mit 10µ und 8µ Abstand. Die Scheibchengrößen variieren von 1µ bis 4µ. Streulicht erkennt man sofort, Farbsäume wie bei Achromaten, und Zentrierfehler dadurch, daß die Farben coma-artig nach einer Richtung abdriften. Vier Bilder weiter ein paar Beispiele. Die Abstände sind mit dem Mikroskop vermessen: bitte fünf Bilder weiter. ![]() Bei diesem Bild geht es um einen ganz engen Doppelstern, ganze 3µ Distanz, und nur unter dem Mikroskop als Doppel- Stern erkennbar und vielleicht unter erstklassigen 500 mm Newton-Spiegeln. ![]() Dei Objekt C ist der Abstand mit 5µ mit den gängigen Systemen zu trennen und stimmt mit der theoretisch möglichen Auflösung überein, was ebenfalls dadurch errechenbar ist. Auch diese dritte Aufnahme entstand unterm Mikroskop. ![]() So lege ich also für die nächste Zeit eine Sammlung dieser unterschiedlichen Ergebnisse an, wie ganz unten auch der GSO-Spiegel zeigt. ![]() ![]() Der ArtSky-Test an einem der neuen GSO-Spiegel 400/1800 ![]() Die theoretische Auflösung wäre rein rechnerisch erreicht: 5µ trennt der Spiegel noch ohne Probleme, bei 3µ erscheint der "Doppelstern" als längliches Band, das aber in Wirklichkeit zwei Einzelsterne sind. Über einen hochgezogenen Rand bringt dieser Spiegel etwas Streulicht ins Spiel, Astigmatismus hat er wirklich nur marginal. Die Politur entspricht der übrlichen GSO-Technik. ![]() Sinn und Zweck dieses Artificial Sky's ist auch die Überprüfung der theoretisch möglichen Auflösung und die Definition von 0.5 µ großem künstlichen Sternen (Pinholes) als weiteres Testobjekt.
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Herzlichen Gruß! Wolfgang Rohr ICQ-Nr.200281996 SkypeName: codiac_75 Neu: Zygo-Vermessung http://rohr.aiax.de email: wolfgang.rohr@t-online.de Tel: 09521 5136
Geändert von Rohr (10.12.2006 um 18:08 Uhr) |
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