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![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Registriert seit: 23.01.2004
Ort: D-97 437 Haßfurt, Altvaterstr. 7 Tel: 09521 5136
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Beiträge: 3.882
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Jeder Hersteller verfolgt offenbar eine Spiegel-Philosophie, hat eine bestimmte Art, seine Spiegel zu retouchieren, und
ist an bestimmten Merkmalen immer eindeutig zuzuordnen. Dies gilt ganz bestimmt für Oldham-Spiegel. Mit 32 mm Rand dicke zählt dieser 16-Zöller ja fast zu den Leichtgewichten, und bei solchen Spiegeln erwartet man eigentlich immer Astigmatismus, weshalb dieser Spiegel in der Grundposition und die um 90° clockwise gedrehte Position untersucht wurde. ![]() Ein Merkmal ist die doch deutlich rauhe Spiegelfläche, wobei man sehr schöne die Polierstriche erkennt und die Art, wie dieser Norman Oldham seine Spiegel retouchiert. Ein weiteres Merkmal wird von der Bohrung meines Planspiegels ver- deckt. ![]() . . . und das ist der Peak in der Mitte. Oldham verzichtet regelmäßig auf die Retouche dieses "Glaskegels" von ganz unterschiedlicher Größe. Wie er den hineinzaubert, bleibt mir ein Rätsel. Es kann aber sein, daß es nur der Rest des sonst sehr viel größer angelegten "Mexikanerhutes" ist, den ich bei früheren Spiegeln wunrderbar fotografieren konnte. Jedenfalls wurde in dieser RoC-Aufnahme auf den Krümmungsradius fokussiert, und damit bekommt man die Streifen im Zentrum parallel mit eben diesem Peak. Und weil im Normalfall der Fangspiegel diesen Makel verdeckt, kann man ihn auf diesem Bild bewundern. ![]() Die nächste wichtige Untersuchung ist die Frage nach einem möglichen Astigmatismus, der den Strehl drücken würde. Dabei kommt die Diskussion um den lagerungs-bedingten Astigmatismus ins Spiel. Um diesen möglichst zu minimieren, liegt der Spiegel im Gleichgewicht auf zwei 120° Wippen auf, damit er möglichst wenig verformt wird. Dreht man den Spiegel dann um 90°, und ändernt sich an der Wellenfront-Darstellung wenig, dann dreht sich der Astigmatismus offenbar nicht mit und ist auf die Lagerung zurückzuführen, wie in diesem Beispiel. Jetzt sollte man in der Auswertung den Astigmatismus abziehen, weil er nicht zum Spiegel gehört. ![]() Das erste Referenz-Interferogramm im Krümmungsmittelpunkt (RoC) und die Auswertung dazu. ![]() ![]() Das Ergebnis mit und ohne Astigmatismus - ohne ist auf jeden Fall realistischer. ![]() Die Gegenprobe gegen meinen Planspiegel in Autokollimation ![]() mit einem ähnlichen Ergebnis ![]() und schließlich eine 3. Auswertung in RoC und der um 90° clockwise gedrehten Position. ![]() Mit diesem Spiegel sollte man glücklich werden können.
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Herzlichen Gruß! Wolfgang Rohr ICQ-Nr.200281996 SkypeName: codiac_75 Neu: Zygo-Vermessung http://rohr.aiax.de email: wolfgang.rohr@t-online.de Tel: 09521 5136
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